Eishockey Club Schwarzenburg

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Spielnews

Spielbericht zweite Mannschaft

PostDateIconMittwoch, den 13. Februar 2013 um 07:26 Uhr | PostAuthorIconGeschrieben von: Bruno_Hostettler | | Drucken |

Tasmanian Devils vs EHC Schwarzenburg 2:3

 Züllig ermöglicht Schlussrang 3

Eins vorne weg. Ein Torhüterproblem kennt und wird das Zwöi nie kennen solange Stephan Züllig seine Schlittschuhe bindet. Nicht wenige der 29 Zuschauer sahen sich in der Postfinance Arena an die guten alten Tosio-Zeiten erinnert und waren sich einig, Züllig machte den 3. Platz möglich. Die Finalissima um Platz 3 war einerseits eine geglückte Revanche für das etwas unschöne Spiel auf der Brügg, sowie ein emotionaler Abschied für 2 unserer Mitspieler, die uns nicht nur auf dem Eis fehlen werden.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Der EHC musste gewinnen wollten sie das Minimalziel noch erreichen. Das Heimteam aus der Hauptstadt wollte natürlich den 3. Rang verteidigen und spielte in Sonntagsgarderobe. In den neuen, etwas gewöhnungsbedürftigen weissen Trikots waren sie von Beginn weg bereit. Kurz gesagt, die Gäste aus Schwarzenburg wurden überfahren. Bereits nach dem 1. Bully rollte eine Angriffswelle nach der anderen in Richtung Tor der Gäste. Doch bereits nach wenigen Minuten wurde allen beteiligten bewusst das Züllig ein „Gremä-tag“ einbezogen hat. Die Mauer stand wie zu DDR-Zeiten und strahlte eine unglaubliche coolness aus. Stockschläge gegen den Torhüter, war ja klar das die kommen würden, steckte Stephan weg als wären es zusätzliche Pucks die es zu halten gab. Im Gegensatz zu seinen Mitspielern war der Gästetorhüter von Beginn an bereit und hielt die Schwarzenburger im Spiel. Dank Züllig stand es nach 20 Minuten nur 1:0 für die Teufel aus Bern.

Im 2. Drittel begannen auch Hüsis Feldspieler mitzuspielen. Die Gäste kamen immer besser ins Spiel. Tas blieb zwar weiterhin gefährlich, im Abschluss allerdings nicht gut genug um Züllig ein zweites Mal zu bezwingen. Ziemlich genau bei Spielhälfte waren es dann Tschabold und Bigler, in seinem allerletzten Spiel, welche die Partie drehen konnten. Nach 40 Minuten stand es 1:2 und der EHC war somit Dritter.

Die letzten 20 Minuten der Meisterschaft boten neben der Spannung vor allem zahlreiche Strafen und weiterhin einen Schwarzenburger Schlussmann in Topform. Als Rebetez nach 54 Minuten zum 1:3 einschob, schien „der Mischt karlet“. Doch weit gefehlt. Das Heimteam mobilisierte nochmals die letzten Kräfte und warf alles nach vorne. Hüsis Mannen wehrten sich mit Händen und Füssen, oft leider nicht wirklich regelkonform. Weil die Tasmanian Devils darauf den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzten, lautete das Verhältnis auf dem Eis 6:3. Während die dreifache Überzahl noch überstanden werden konnte, fiel bei 6:4 der überfällige Anschlusstreffer. Da allerdings nur noch 1:18 auf der Uhr übrig blieben und ein 70 Sekunden Einsatz für unseren Topscorer-ExCaptain-Antreiber-BullySpezialist Bigler noch nie ein Problem darstellte, war der Sieg kurze Zeit später Tatsache.

Nach dem Spiel folgte das wohl emotionalste Schlittschuhe ausziehen in der Geschichte des EHC Schwarzenburg. Hans-Peter Bigler und Bruno Hostettler öffneten das letzte Mal unter tobendem Applaus der Gäste-Fans ihre Schlittschuhe und verabschiedeten sich in den Hockey-Ruhestand. Der EHC verabschiedet sich somit auf dem 3. Schlussrang in die Sommerpause und freut sich bereits auf die kommende Spielzeit. Vielen Dank an alle die mitgewirkt haben, sei es als Fan, Sanitäter, Speaker, Betreuer, Grillmeister usw. Allez Schwarzenburg

Der Brüller

 

Three Stars:          1.         Stephan Züllig
                                 2.         Hans-Peter Bigler
                                 3.         Schwarzenburger Fans

# 64

 

EHC Schwarzenburg vs SC Lyss 3:2 n. P.

PostDateIconDonnerstag, den 07. Februar 2013 um 20:58 Uhr | PostAuthorIconGeschrieben von: Bruno_Hostettler | | Drucken |

EHC Schwarzenburg vs SC Lyss 3:2 n. P.

 

Letztes 2i Heimspiel oder Super Bowl?

 

Bekanntlich gehört das 1. Februar Wochenende dem Super Bowl. Doch dieses Jahr war alles anders. Einen Tag vor dem grossen NFL Finale fand das letzte Heimspiel der zweiten Mannschaft des EHC Schwarzenburg statt. Dieses Spiel bot zwar weder einen Stromausfall noch eine tanzende und singende Beyoncé, doch gab es dass eint oder andere Highlight zu bestaunen. Neben Schnee, sehr viel Schnee, gab es faires Eishockey, 3 neue Hall-of-Fame Mitglieder, Bratwürste, Cremeschnitten und einen Sieg der Heimmannschaft zu sehen. Doch alles der Reihe nach.

 

Bei starkem Schneefall glich das Spiel zunächst mehr einer Schatzsuche. 10 Männer suchten das kleine Schwarze. Einmal gefunden, ging es darum es nicht wieder zu verlieren. Nach 10 Minuten suchen wurde bereits das 1. Mal der Eismeister gerufen. Trotz dieser kurzen Pause änderte sich zunächst nicht viel. Nichts desto trotz fühlte sich jeder Beteiligte wie ein Star. Es roch stark nach NHL-Winterclassic. Doch spätestens das 0:1 für die Gäste aus Lyss holte jeden Schwarzenburger in die Realität zurück. Das schnee-intensive 1. Drittel ging mit 0:1 zum Pausentee.

 

Im 2. Drittel blieb die einzige konstante Madame Holle. Sie schüttelte weiter ihre Kissen und auf dem Teletext war weiterhin zu lesen: Auf der Brügg, Pulver gut. Während sich der Servicemann der Lysser wohl im Wachs verpokerte, kamen Hüsis Mannen wie verwandelt aus der Kabine. Das Heimteam übernahm das Spieldiktat und konnte in der 25. Minute zum verdienten Ausgleich einschieben. Torschütze war wie so oft in den letzten Spielen Dario Krähenbühl. Schade gibt es keine Playoffs in der 4. Liga, denn dieser junge ist in Playoff-Form. Nach 40 Minuten stand es also 1:1.

 

Bei nachlassendem Schneefall waren es zu Beginn des letzten Abschnittes weiterhin die Gastgeber welche aufs Gaspedal drückten. Konsequenz daraus war der längst fällige Führungstreffer durch den angeschlagenen Jöhr. Leider veränderte dieser Treffer das Spielgeschehen komplett. Mit der Führung im Rücken und dem Wissen das ja Züllig hinten drin steht, liess die Konsequenz im Spiel des Heimteams nach. Von nun an waren Hüsis Mannen immer einen Schritt zu spät und liessen den Gästen viel zu viel Platz. Der Ausgleich war nur noch eine Frage der Zeit und fiel dann prompt auch in der 48 Minute. Dank diesem Gegentreffer begann auch der EHC wieder Eishockey zu spielen. Leider war zum Schluss der junge Lysser Schlussmann voll auf der Höhe und konnte alle Angriffsbemühungen entschärfen. Es musste also die Overtime oder das Penaltyschiessen entscheiden.

 

Der Rest ist kurz erzählt. In der Verlängerung passierte nichts, die schenken wir uns. Das Penaltyschiessen wurde zur Züllig- und Roni-Show. Roni konnte den einzigen Elfmeter verwandeln und Züllig entschärfte alle Versuche der Gäste locker leicht. Ja so einfach kann Torhüter-Spiel aussehen. Dank allen Beteiligten (Grilleur inklusive) konnten Hüsis Mannen das letzte Heimspiel positiv beenden und sie bleiben damit im Rennen um Platz 3. Den gilt es jetzt zu holen. Allez Schwarzeburg

 

Der Brüller

 

Am vergangenen Samstag feierten 3 Routiniers ihren letzten offiziellen Auftritt auf der Brügg. Einerseits der langjährige Topscorer Hans-Peter Bigler, der bereits Eishockey spielte als die Gummistiefel noch aus Holz waren und der Regenbogen schwarz-weiss. Anderseits Roni-Holzstock-ExTrainer Ryser und Bruno Handgelenk-schneller-als-Lucky-Luke Hostettler. Diese drei Herren werden dem 2i nicht nur Hockeytechnisch fehlen. Vielmehr geht mit Ihnen ein angenehmer Garderoben-Sitz-Nachbar, ein Antreiber, ein Trainingsweltmeister, ein Nussschnapsliebhaber und noch viel mehr verloren. Besten Dank an alle drei und ja die Saisonkarten für nächstes Jahr als Zuschauer des Zwöi sind natürlich offeriert.

 

Three Stars:           1.        Ronald Ryser

                                   2.        Hans-Peter Bigler

                                   3.        Bruno Hostettler

 

# 64

 

Doppelrunde zweite Mannschaft

PostDateIconDonnerstag, den 31. Januar 2013 um 09:14 Uhr | PostAuthorIconGeschrieben von: Bruno_Hostettler | | Drucken |

Doppelrunde oder NHL-Rhythmus

EHC Schwarzenburg vs EHC Indios Brunnenthal 7:2

Rebetez on fire
Zum 1. Spiel der Doppelrunde gastierten die Indios aus Brunnenthal auf der Brügg. Nach der doch etwas überraschenden Auftaktpleite im Penaltyschiessen hatten Hüsis Mannen noch eine Rechnung offen.

Unter hervorragenden Bedingungen fanden die Einheimischen sofort ins Spiel. Allen Beteiligten war sofort klar dass es ein anderes Spiel werden wird als noch im Schneegestöber auf der KEB Hirzel. Nach 10 Minuten wurde die offensive Spielweise der Gastgeber mit dem 1. Treffer belohnt. Nur kurze Zeit später doppelte Routinier Bigler nach und somit ging der EHC Schwarzenburg mit 2 Toren Vorsprung in die Pause.

Nach dem Pausentee waren wohl etliche Schwarzenburger geistlich noch in der Garderobe. Wem will man dies verübeln, es ist warm und Mischler sorgt durch seinen Service für das allgemeine Wohlbefinden. Leider war dies den Indios reichlich egal und sie verkürzten gnadenlos auf 2:1. Dieser Anschlusstreffer verfehlte seine Wirkung nicht. Hüsis Mannen vergassen die Casa Mischler sofort und begannen wieder Eishockey zu spielen. Nur 40 Sekunden später stellte der Capitano Super-Daddy-Jöhr den zwei Tore Vorsprung wieder her. Danach wurden die 18 Zuschauer Zeuge von der wie-wird-ein-spiel-innerhalb-3-minuten-entschieden-Taktik. Dank 3 Toren innerhalb 3 Minuten ging das 2. Drittel mit 6:1 zu Ende.

Obwohl wohl jedem auf der Brügg bewusst war dass das Spiel so gut wie gelaufen ist wehrten sich die Gäste weiterhin. Mehr als das zwischenzeitliche 6:2 gelang in allerdings nicht mehr. Im Gegenteil, waren es erneut die Schwarzenburger die für den Schlusspunkt sorgten. Mit 7:2 ist die Revanche geglückt und die 1. Etappe der Doppelrunde wurde erfolgreich gestaltet.

Der Brüller
Jeder möchte wohl wissen was Rebetez vor dem Match gegessen hat. Waren es die neuen Nespresso Kapseln die sich noch in der Testphase befinden? Oder war es ein einfaches Birchermüesli? Wir werden es wohl nie erfahren, aber es verleiht Speed, Kaltblütigkeit und Kreativität. Rebetez war der auffälligste Mann auf dem Eis und sorgte für das eine oder andere Highlight. Am Schluss standen 2 Tore, 1 Assist und eine Wade wie Didier Cuche's Oberschenkel.

Three Stars:            1.         Pascal Rebetez
                                   2.         Dario Krähenbühl
                                   3.         Eismeister


EHC Grächwil vs EHC Schwarzenburg 0:10

Wer braucht schon Training
Teil 2 der Doppelrunde lautete Grächwil gegen Schwarzenburg. Nachdem Sieg am Vorabend wollten die Gäste unbedingt auch dieses Spiel erfolgreich gestalten. Coach Hüsi mahnte bereits in der Garderobe dass dieser Gegner keinesfalls unterschätzt werden darf.

Bei leichtem Nieselregen machten die Gäste sofort Tempo. Hüsis Mannen wollten von Anfang an zeigen dass ein NHL-Rhythmus kein Problem ist, Sommertraining sei Dank. Mit ein bisschen Abschlussglück aber durchaus auch gefälligem Kombinationsspiel war bereits nach dem 1. Drittel klar, dass es an diesem Abend nur einen Sieger geben konnte. Bereits nach 20 Minuten stand es 0:5 aus Sicht des Gastbegebers.

Die Schwarzenburger-Torlaune flachte im 2. Drittel nur geringfügig ab. Während Züllig einen (noch) relativ ruhigen Abend verbrachte, war die Torhüterin Grächwils unter Dauerbeschuss. Nach 40 Minuten hiess es bereits 0:8.

Im letzten Abschnitt konzentrierten sich die Gäste mehrheitlich auf die Abwehrarbeit. Der 1. Shutout der Saison lag in Reichweite und wurde zum Primär-Ziel erklärt. Wie so oft wurde dadurch die Abwehrleistung nicht besser. Im Gegenteil, Züllig musste sich sein zu 0 Spiel verdienen. Ein zwei Glanzparaden und die 0 Stand auch noch nach 60 Minuten. Ob die Gegner alleine oder zu zweit auf ihn zu steuerten schien ihm an diesem Abend egal. Er hielt einfach alles. Neben der Züllig-Show erzielten die Schwarzenburger noch 2 weitere Tore. Das Spiel ging schlussendlich mit einem Stängeli zu Ende und es stellte sich bereits die Frage ob der EHC Schwarzenburg lieber nur noch Doppelrunden spielt. 4 Spiele 12 Punkte waren das Ziel, 6 sind geschafft. Weiter so, Hopp EHC Schwarzenburg.

Der Brüller
Wird Training überbewertet? Definitiv ja, wenn man über das gewisse Talent verfügt. Bruno Hostettler weilte unter der Woche geschäftlich in Portugal. Nach seinem Hattrick wird allerdings bereits gemunkelt ober nicht heimlich trainierte. Mit seinen 3 Treffern war er neben Züllig einer der Matchwinner. Wäre er nicht so ein flotter Garderobennachbar würden ihm wohl diverse Herren raten das Training ab jetzt auszulassen und nur noch die Spiele absolvieren.

 Three Stars:          1.         Bruno Hostettler
                                  2.         Stephan Züllig
                                  3.         Dario Krähenbühl

# 64

 

Spielbericht 2. Mannschaft

PostDateIconDonnerstag, den 24. Januar 2013 um 19:28 Uhr | PostAuthorIconGeschrieben von: Bruno_Hostettler | | Drucken |

EHC Rot-Blau Bern-Bümpliz vs EHC Schwarzenburg 9:1

Klatsche
Wie bereits letzte Saison gegen Köniz wollte der EHC Schwarzenburg auch dieses Jahr gegen den Leader gewinnen. Zu schön waren die Erinnerungen an das Köiz-Chlepfer T-Shirt. Leider gab es wohl noch selten ein Spiel in dem Anspruch und Wirklichkeit soweit auseinander klafften.

Zum 1. Mal in dieser Saison legten die Schwarzenburger einen veritablen Fehlstart hin. Bereits nach 18 Sekunden hiess es 1:0 für Rot-Blau. Durch ein schwaches 1. Drittel, gingen Hüsis Mannen mit einem 4 Tore Rückstand in die Pause. Die Gäste waren gegenüber dem letzten Wochenende nicht mehr wiederzuerkennen.

Nach der wohl ruhigsten Pause in der Geschichte, des ansonsten so aufgestellten Zwöi, und seit der Mensch sprechen kann, wurde es ein wenig besser. Obwohl der Gastgeber auch im 2. Drittel das viel bessere Team war, konnte das Resultat in diesem Abschnitt immerhin ausgeglichener gestaltet werden. Züllig, und Rebetez zusammen mit Brünu sei Dank. Auf der Brügg wird gemunkelt dass bis heute noch nicht ganz klar ist wer den Ehrentreffer erzielt hat. Die Videoaufnahmen auf dem Weierli konnten diese Frage leider auch nicht beantworten. Nichts desto trotz, Tor ist Tor, von wem ist meistens auch egal.

Nach einem 6:1 Rückstand nach 40 Minuten war den meisten Schwarzenburgern klar das ein Gastgeber mit solch einem breiten Kader und einem meist schon grenzwärtigen Ehrgeiz wohl nicht mehr zu schlagen ist. Jedoch blieben noch 20 Minuten um mindesten ein Drittel für sich zu entscheiden. Leider entsprach im letzten Abschnitt das gezeigte nicht wirklich dem Anspruch. Durch weitere 3 Tore der Bümplizer ging das Spiel schlussendlich mit 9:1 verloren.

Nun gilt es dieses Spiel abzuhacken und nach vornezuschauen. Die Gegner welche es zu schlagen gilt folgen noch. Der 3. Platz ist nachwievor möglich und wenn sich jeder auf seine Aufgabe konzentriert auch machbar.

Der Brüller
Da das gezeigte auf dem Eis es nicht verdient hat in der Kategorie Brüller erwähnt zu werden konzentrieren wir uns heute auf den Off-Ice-Bereich. Tobias Kuchen gab sein Debut (noch) nicht als Spieler, aber als Betreuer. Wieso ist dies erwähnenswert? Er wurde erst ca. drei Stunden vor Spielbeginn angefragt, hat sämtliche Hochzeits-, Geburts- und sonstige Termine abgesagt um dem Zwöi und vorallem Hüsi unter die Arme zu greifen. Da sich die Spieler nicht mit einem Sieg revanchierten, folgt nun an dieser Stelle ein grosses Dankeschön, ist nicht selbstverständlich.

Three Stars:           1.        Tobias Kuchen
                                   2.        Nr. 77 EHC Rot-Blau Bern-Bümpliz
                                   3.        Mc Donald's

# 64

 

EHC Schwarzenburg 2 - EHC Uni Bern

PostDateIconMontag, den 14. Januar 2013 um 11:12 Uhr | PostAuthorIconGeschrieben von: Bruno_Hostettler | | Drucken |

Endlich!

Nachdem das „Zwöi“ trotz einer ansprechenden Leistung gegen den SC Biberen in Lyss mit einer Niederlage in die Rückrunde startete, war das Team nun doppelt motiviert, die Niederlagenserie zu beenden und mit einem Heimsieg Punkte gutzumachen. Coach Hüsi machte die Mannschaft vor dem Spiel noch einmal darauf Aufmerksam, dass man mit einem Sieg die Herren von Uni Bern auch gleich in der Tabelle überholen würde. Eines war also klar: Mit weniger als 3 Punkten würde sich an diesem Abend niemand zufrieden geben!

Das erste Drittel verlief zunächst ausgeglichen, beide Mannschaften kamen zu Chancen, die ersten 12 Minuten blieben jedoch torlos. Danach waren es die Gäste aus Bern, die das erste Mal jubeln konnten. Die Schwarzenburger steckten den 0:1 Rückstand aber locker weg und nach knapp 17 Minuten schaffte Bigler auf Pass von Jöhr und Marthaler den Ausgleich. Zwei Minuten später war es wiederum Bigler, der die Heimmannschaft mit 2:1 in Führung brachte, diesmal sogar in Unterzahl!

Das zweite Drittel verlief aus Sicht der Heimmannschaft optimal. Hinten hielt Torhüter Züllig den Kasten rein, vorne wurde weiterhin Druck aufgesetzt. In der 25. Minute war es Ramon „Flügu“ Flückiger, der den Vorsprung mit einem gezielten Schuss von der blauen Line auf 3:1 ausbauen konnte. Nur kurze Zeit später war es noch einmal Flügu, der wiederum von der blauen Linie aus die Scheibe gefährlich vors Tor bringen konnte, diesmal landete sie nicht direkt sondern via Krähenbühl und Zbinden im Tor.

Das grosse Zittern

Obwohl man sich in der Pause noch gegenseitig ermahnte, sich jetzt ja nicht auf dem 2-Tore-Vorsprung auszuruhen, war im letzten Drittel der Partie von der guten Leistung der Schwarzenburger in den zwei vorhergehenden Abschnitten nicht mehr viel zu sehen. Das Stellungsspiel in der Defensive liess stark zu wünschen übrig, was zu einer ungesunden Aufregung auf der Spielerbank führte. Das Ergebnis daraus liess nicht lange auf sich warten, Uni Bern verkürzte den Abstand von 4:1 auf 4:3. Mit vereinten Kräften gelang es dann aber doch den Vorsprung bis in die Endphase des Spiels zu retten und nachdem Jöhr das leere Tor mit einem Pfostenschuss nur ganz knapp verfehlte, war es noch einmal Bigler, der 5 Sekunden vor Schluss mit seinem dritten Tor in dieser Partie den Sieg für die Schwazenburger ins Trockene bringen konnte. Das Ziel des Abends wurde somit erreicht, jetzt gilt es weiter fleissig Punkte zu sammeln!

# 73

 
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